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Inhalt:
Geysir in Deutschland
Raketenerfindung ca. um 1560
Geysir in Deutschland: Der größte Kaltwassergeysir der Welt steht nicht - wie man annehmend könnte - in den USA, sondern bei Andernach in der Eifel. Schon zu Beginn
des letzten Jahrhunderts wurde entdeckt, dass in einem toten Rheinarm der Halbinsel “Nameeyer Werth” Gasblasen an die Oberfläche kamen. Bei Probebohrungen zur wirtschaftlichen Nutzung der Kohlensäure in den Jahren
1903/1904 wurde der Geysir angezapft. Alle 2 bis 6 Stunden trieb die Kohlensäure eine riesige Fontäne aus dem Bohrloch. Sehr bald erkannte man auch den touristischen Nutzen und ab dem Jahre 1912 wurde das Gebiet dahin gehend
erschlossen. Es entstanden Gastronomie und es wurden in regelmäßigen Abständen Reiterfeste abgehalten. Durch die beiden Weltkriege entstanden Schäden an der Anlage. Im Jahre 1967 wurde die Bohrung durch den damaligen
Betrieber stillgelegt. Im Jahre 1985 wurde das Gebiet um die Bohrung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahre 1990 kaufte die Stadt Andernach das Areal und versucht seit dem - mehr recht als schlecht - durch
Ausnahmegenehmigungen die Anlage als touristische Attraktion wieder in Betrieb zu nehmen.
Anders als bei normalen Geysiren wird hier die Fontaine nicht durch Wärme und den darauf folgenden Abbau des angefallenen Überdrucks ausgelöst, sondern durch Kohlendioxid. Die Ausgasung ist
eine Folge des immer noch aktiven Vulkanismus der Eifel und ist auch heute noch in den zahlreichen wassergefüllten Vulkanseen der Region allerorts zu beobachten. War das Wasser in der Tiefe mit gelöstem Kohlendioxid
gesättigt, perlte das Gas aus, stieg auf, durchsetzte alsbald das ganze Wasservolumen im Bohrloch und setzte eine Kettenreaktion in Gang. Denn der Druck im Wasser sank, mehr Kohlendioxid wurde frei, riss das Wasser mit sich an
die Erdoberfläche und sprudelte minutenlang bis 40m Meter in die Höhe. Ließ der Druck wieder nach, fiel die Wassersäule wieder in sich zusammen, und es galt erneut zu warten, bis der Gasdruck so weit angestiegen war und
sich das Schauspiel wiederholte.
Quellen: http://www.wissenschaft-online.de/page/fe_seiten?article_id=593565 http://www.vulkane.net/vulkane/eifel/wallenborn.html http://www.andernach.net/deutsch/12/1
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Erfindung der Rakete: Conrad Haas aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche
Conrad Haas (*1509
in Dornbach bei Wien; † 1576 in Sibiu (deutsch Hermannstadt), Rumänien) war ein österreichischer Millitärtechniker und Raketenpionier. Inhaltsverzeichnis
* 1 Leben * 2
Werke * 3 Literatur * 4 Weblinks
Leben
1551 kam er mit der Armee des österreichischen Kaisers Ferdinands als Zeugwart und Büchsenmeister nach Hermannstadt, wo er die
Leitung des Kriegsarsenals übernahm.
Zwischen 1529 und 1556 verfasste er ein Kunstbuch (Staatsarchiv Sibiu, Varia II 374), in dem er auf 282 Seiten die damals zwei bekannten Einsatzgebiete (Feuerwerksträger und Waffe)
der Raketentechnik beschrieb. Dieses Handschrift wurde erst 1961 im Hermannstädter Staatsarchiv gefunden.
In seinem Werk geht Haas auf fertigungstechnische Detailfragen des Raketenbaus ein, wobei er auch das
Wirkungsprinzip der Rakete erklärt, und beschreibt eine Vielzahl von Raketentypen, beispielsweise die Mehrstufenrakete, die Bündelrakete und die Idee des modernen Raumschiffs.
Ferner beschäftigt er sich mit der Anordnung
der Treibstoffsätze bei Stufenraketen, verschiedenen Treibstoffgemischen inklusive Flüssigtreibstoff und führte deltaförmige Stabilisierungsflossen und glockenförmigen Düsen ein.
Im letzten Absatz seines Werkes schreibt
er: Aber mein Rath mehr Fried und kein Krieg, die Büchsen do sein gelassen unter dem Dach, so wird die Kugel nit verschossen, das Pulver nit verbrannt oder nass, so behielt der Fürst sein Geld, der Büchsenmeister sein Leben;
das ist der Rath so Conrad Haas tut geben.
Vor Entdeckung dieser Handschrift wurde die erste Beschreibung der Dreistufen-Rakete dem polnischen Waffenkonstrukteur Kazimierz Seminonowicz in seinem Werk Ars magna
artilleriae pars prima von 1650 zugesprochen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Conrad_Haas
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